SORGENFREIES REISEN

Mit Camperalarm

Gerade in der Hauptreisezeit häufen sich zumeist Berichte über Einbrüche in Reisemobile. Und es kann jeden treffen – selbst an Plätzen, die schon öfter angefahren wurden und als sicher galten. Schnell sind die schönsten Wochen des Jahres dann mit einem Schreck und oft auch mit einem großen materiellen Verlust zu Ende. Aber neben dem materiellen Verlust steht natürlich auch der Verlust der Privatsphäre, so ist es kein Einzelfall, dass Reisemobilisten nach einem solchen Erlebnis lange nicht mehr auf Tour gehen, weil Sie sich in ihrem Fahrzeug einfach nicht mehr sicher fühlen.

Weil alle Reisemobile im direkten und übertragenen Sinn mit HighTech vollgestopft sind, werden sie zu immer attraktiveren Objekten der Begierde für Straßenräuber und andere Ganoven. Digitalkameras, Notebooks, DVD-Spieler, Flachbildfernseher und ähnliche Wertgegenstände wecken bei den Dieben Begehrlichkeiten. Die Profis machen vor Fahrerhaus- und Aufbautüren nicht halt. Aus der Ferne kann der Laie nicht einmal unterscheiden, ob die Tür mit einem Schlüssel oder einem Einbruchswerkzeug geöffnet wurde, so schnell geht das. Große Fenster und Stauraumklappen machen die Sache noch einfacher und fühlen sich die Diebe ungestört, gehen Sie einfach über die Heckleiter aufs Dach und öffnen eine der großen Dachluken. Besonders gefährlich sind auf Spalt stehende Fenster neben den Fahrerhaus- oder Aufbautüren. Durch sie können die Langfinger die Entriegelung der Tür bedienen und so ins Fahrzeug gelangen, völlig ohne Einbruchspuren zu hinterlassen.

EINFACHE ANWENDUNG - BESTER SCHUTZ

Viele Tüftler haben sich auf diesem Gebiet schon versucht und haben mehr oder weniger sinnvolle Systeme auf den Markt gebracht. Die Erfahrung zeigt aber, je einfacher und unkomplizierter ein System zu bedienen ist, desto häufiger wird es tatsächlich zur Anwendung kommen. Die beste Alarmanlage nutzt auch nur dann etwas, wenn Sie eingeschaltet wird.

Ein wirkungsvolles Mittel zur Abschreckung ist nach wie vor die Alarmanlage. Diese schützt das Fahrzeug wirkungsvoll gegen schnelle Zugriffe und auch gegen nachts durchgeführte Einbrüche, wenn alle Insassen schlafen. Ein Vorteil dieser Sicherungssysteme ist, dass sie sich ohne viel Aufwand beim Verlassen des Fahrzeugs aktivieren lassen und damit Einbrechern keine Chance lassen. Blinkende LEDs und Aufkleber lassen den potentiellen Einbrecher sofort erkennen: „Hier sind Schwierigkeiten zu erwarten“ und können so dazu führen, dass sich der Ganove nach leichterer Beute umsieht.

SONDERFALL REISEMOBIL

Eine Schwierigkeit bei Reisemobilen ist die große Anzahl an Türen, Klappen und Fenstern. Besonders leicht lassen sich daher Anlagen installieren, deren Komponenten auf Funkbasis miteinander kommunizieren. Der Aufwand, Kabel durchs ganze Auto zu verlegen, fällt dadurch komplett weg. Bewegungsmelder und Magnetkontakte gibt es schon sehr lange auf dem Markt und man kann die Technik als absolut ausgereift bezeichnen.

Mit prüfendem Blick sollte man das Reisemobil nun danach untersuchen, welche Einstiegsmöglichkeiten sich tatsächlich bieten. So können zum Beispiel kleine Badezimmer- oder Küchenfenster vernachlässigt werden, da durch diese sicher niemand einsteigen würde. Hingegen große Wohnraumfenster, Aufbautüren und große Stauraumtüren sollten auf jeden Fall mit einem Magnetkontakt abgesichert werden. Eine Lösung für alle gibt es also nicht, jedes Fahrzeug muss unter Berücksichtigung seiner speziellen Gegebenheiten anders bewertet werden.

Die Spezialisten bei Linnepe haben sich deshalb für die reisemobile Welt etwas ganz Besonderes ausgedacht, den CamperAlarm. Ein Alarmsystem, zugeschnitten auf den Einsatz in Reismobilen. Das Alarmsystem wird mit dem CAN-BUS-System des Fahrzeugs (siehe Infobox) verbunden und durch kabellose Komponenten vervollständigt. Die Funkmagnetkontakte sind klein und unscheinbar, jeder im Fahrzeug verbaute Kontakt kommuniziert durch seinen eigenen Code mit der Zentraleinheit und schützt so Türen, Klappen und Fenster des Reisemobils im bewohnten und unbewohnten Zustand. Jeder der Kontakte verfügt über seine eigene Batterie und muss deshalb auch nicht ans Bordnetz angeschlossen werden. Der optional erhältliche Bewegungsmelder lässt sich, für den Fall, dass sich Tiere oder Personen im Fahrzeug befinden, einfach durch Knopfdruck deaktivieren und kann so keinen Fehlalarm auslösen.